Astrologie - Faktoren & Schwerpunkt

Eine kurze Einführung

Wissen Astrologie

Astrologie ist das Wissen von den Sternen, das weit vor christliche Zeiten zurückreicht. Ursprünglich entstanden ist sie durch Beobachter, die besonderen Ereignissen am Himmel eine Bedeutung zuordneten. Wenn irgendwo ein Komet über den Horizont zog und kurz danach die Ernten schlecht waren, vermuteten die ersten Astrologen einen Zusammenhang – sofern sich ähnliche Dinge mehrfach abspielten. Insofern blickt die Astrologie auf eine ähnliche Geschichte zurück wie jede Wissenschaft.

Während aber die ersten Gehversuche der Himmeldeuter bei Sumerern oder Babyloniern noch mit einem einschränkenden Schicksalsbegriff arbeiteten und glaubten, dass die Planeten für bestimmte Vorkommnisse auf der Erde wirklich verantwortlich wären, haben sich in der modernen Astrologie andere Grundlagen durchgesetzt. Zum Beispiel die sogenannte "Spiegeltheorie". Nach dem alten Satz "Wie oben, so unten" bedeutet das: Was in unserem unmittelbaren Umfeld passiert, muss sich auch in einem größeren Zusammenhang abbilden. Astrologen, die so arbeiten, nehmen das Geburtsbild (Horoskop – hora = Stunde, skopein = beobachten), das die Planetenstände beim ersten Atemzug eines Menschen zeigt, als klaren Spiegel der individuellen Natur. Sie nehmen an, dass die Himmelskörper nicht ursächlich sind für die Geschehnisse auf der Erde, aber sehr wohl symbolisch ihren Verlauf bebildern. Dabei spielt der Sonnenstand im Tierkreis, den wir als Sternzeichen kennen, gar keine Hauptrolle.

Auch der Aszendent (Sternbild, was am Horizont aufsteigt) und, wo die anderen Planeten unseres Sonnensystems stehen, wird sehr fein analysiert. All diese Positionen bezieht der Astrologe auf Ort und Zeit der Geburt. Aus den Winkelbeziehungen, die Himmelkörper zu den Geburtsplaneten eingehen, erhält er weitere genaue Information über den Zeittrend, dem der Ratsuchende gerade unterliegt. Astrologie, die mit Herz, Mut und Wissen betrieben wird, scheint seit einiger Zeit sogar für andere Wissenschaftler reizvoll zu sein. Zum Beispiel binden sie ernstzunehmende Psychologen zunehmend in ihre Arbeit ein.