Auf dem Rücken einer Schildkröte sollen die Grundlagen der chinesischen Astrologie aus dem Meer emporgetaucht sein - in Form eines magischen Zahlenquadrates. In diesem Mythos spielt auch der "Gelbe Kaiser" eine Rolle, der das erste Wissen um die Astrologie der fünf Elemente an die Menschheit weitergab.
In der Astrologie des asiatischen Raumes geht es nämlich bis heute nur am Rande um Planeten oder andere Himmelkörper, sondern die Hauptrolle spielt darin das Zusammenspiel von Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Aus diesen Kräften, so heißt es, ist nicht nur der Mensch, sondern die gesamte Schöpfung zusammengesetzt. Ihr Kreislauf bietet die Basis für ein ausgewogenes Dasein, in dem sich alle Energie in Balance befindet. Wenn sie aber einmal aus dem Gleichgewicht geraten ist, was sich auch in körperlichen Störungen niederschlagen kann, setzt die Kunst der chinesischen Astrologen ein. Sie analysieren über Geburtsdatum und -zeit das höchstpersönliche Energiemuster des Klienten, seine Veränderung im Lauf der Jahre und bieten - oft sehr praktische - Maßnahmen an, um es zum Positiven zu verändern.
Was viele Anhänger dieser astrologischen Kunst überzeugt, ist ihr umgreifender Ansatz. Immer liegt es dem Astrologen am Herzen, die ursprüngliche Harmonie der Elemente wiederherzustellen. Durch die Betrachtung der Himmelsstämme und Erdzweige des chinesischen Horoskops sieht er schnell, wo beim Klienten etwas im Argen liegt. Auch das Feng Shui (die Lehre von Wind und Wasser mit ihrer Umfeldanalyse) basiert auf dem Zusammenspiel der fünf Elemente. Deshalb umfasst der Rat des Experten oft auch Hinweise von der Ernährung bis zur Neugestaltung der Wohnung.