Kartenleger - Das Glück in seinem Besitz

Die Magie der Karten

Wissen Kartenleger

Kartenleger zu sein, das lernt man nicht, sondern es wird einem geschenkt. Allerdings entdecken viele gute Amateure ihre Gabe erst in den späten Lebensjahren durch einen Zufall. Nur wer in eine Familie geboren ist, in der dieses Talent des Universums seit Jahrhunderten Tradition hat, kommt oft schon früh mit seiner Veranlagung in Kontakt.

Der Kartenleger und die Kartenlegerin, die ihr Handwerk wirklich verstehen, haben vielfach in Jahren des Übens trainiert, die richtigen Interpretationen für die Kartenbilder zu finden und sie auch so in Worte zu fassen, dass Klienten sie verstehen. Denn zu dieser Profession gehört eine immense Feinfühligkeit für das Wesen der Dinge und des Menschen. Außerdem braucht man eine gewisse Stabilität, um sich von den fremden Energien, mit denen man tagtäglich in Berührung kommt, nicht im eigenen Leben ins Schwanken bringen zu lassen. Und eine gehörige Portion Mut, sich auf die Kräfte des Schicksals einzulassen.

Die heutigen Kartenleger arbeiten mit Spezial-Decks, auf die sie sich oft nach langer Tätigkeit festgelegt haben. Für manche Kartenleger scheint Tarot besser zu funktionieren, für andere die simplen Skatkarten. Besonders beliebt ist aber das Deck der französischen Expertin Marie Anne Lenormand, die zu Napoleons Zeiten lebte und eine der berühmtesten Kartenlegerinnen jenes Jahrhunderts wurde. Sie holte die Kunst aus dem magischen Bereich und machte sie im Alltag gesellschaftsfähig. Bei ersten Kartenlegeversuchen sollte man sich gut konzentrieren, einen Kontakt zu den Karten herstellen und sich dann auf die Energien des Himmels einschwingen. Wichtig ist eine absolute innere Offenheit für jede Antwort, die man in den Karten sieht. Mit der Zeit bekommt auch der Anfänger Übung darin, die feinen Signale zu spüren, die ihm sagen, ob eine Interpretation reine Fantasie oder wahr ist.