Für manchen Kundigen, der sein Pendel seit Jahren kennt und liebt, ist es fast wie ein lebendiges Wesen. Dabei behaupten Wissenschaftler, dass das Pendeln eigentlich nur ein Ausdruck des eigenen Befindens wäre. Winzigste Muskelzuckungen, so heißt es, steuern den Ausschlag, wenn das Unterbewußtsein des Pendelnden sich auf eine Frage einstimmt.
Insofern hält die Wissenschaft das Auspendeln von Chancen und Möglichkeiten immer noch für Humbug. Dabei ist die Kunst, die in den vergangenen Jahrzehnten aus Amerika nach Europa kam, für viele Anwender weitaus mehr: unverzichtbarer Bestandteil des Alltags für die einen, besonderes Ritual zu besonderen Gelegenheiten für die anderen. Auspendeln kann man die Verträglichkeit von Nahrungsmitteln, allergische Reaktionen, aber auch das, was die Zukunft bringt. Immer benötigt man dazu mindestens ein Gewicht und eine Schnur oder Kette. Dann stimmt sich der Ratsuchende darauf ein, welche Art von Ausschlag (zum Beispiel Kreis Ja, gerader Ausschlag Nein) was bedeutet. Danach stellt er die Frage oder betrachtet den auszupendelnden Gegenstand und beobachtet dann, was ihm das Pendel sagt.
Erfahrene Pendler wissen, dass ihre Arbeit viel mehr ist als ein einfaches Körperphänomen. Sie besitzen verschiedene Pendel für alle Gelegenheiten. Sie gehen davon aus, dass bestimmte Materialien die feinstofflichen Energien besser leiten als andere. Inzwischen werden Pendel auch aus kostbaren Edelmetallen oder Mineralien hergestellt. Gold, Silber, Heilsteine und besonders Kristall eignen sich am besten, um den Kräften des Kosmos eine Sprache zu geben. Zur Not tut es aber auch ein einfacher Ring an einem Bindfaden!